Schloss Berlepsch

Im Rahmen einer Initiative der „Burgen und Schlösser“ kam die Familie von Berlepsch im Februar 2021 mit der Anfrage auf mich zu, ob ich ihrem Stammsitz „Schloss Berlepsch“ ein „Haus- und Hofmärchen“ zu schreiben.

In der Folge las ich mich in die beeindruckende Historie dieses seit mehreren Jahrhunderten im Familienbesitz befindlichen Schlosses ein. Um mit den Fakten nicht unnötig zu kollidieren, entwickelte ich ein Entstehungsmärchen der Familien von Berlepsch, das vor den offiziellen Aufzeichnungen spielte. Dadurch nahm ich den Fokus von dem Schloss selbst und legte ihn auf die Werte und die Essenz der Familiengeschichte.

Das fertige Ergebnis wurde von der Familie von Berlepsch sehr positiv aufgenommen und wird hoffentlich noch in unterschiedlicher Form weiter getragen werden.


Joachim und die Bärentochter

[…]

Shootings

20.02.2021 – Shooting mit Eva Lilienthal

Bei einem Kletter-Spaziergang auf dem Scharfenstein in Kassel mit Eva Lilienthal entwickelte sich die Möglichkeit eines Aktshootings. Hier sind ein paar Bilder dieser Reihe.


27.03.2013 – Shooting mit Ras

Als Jugendliche hatte ich einen Freund, der sich in Fotographie versuchen wollte und da ich selbst auch neugierig war, stellte ich mich als Model zu Verfügung. Im Verlauf nahm ich auch mal die Kamera in die Hand und begann erste unsichere Versuche als Personen-Fotografin.

„Märchengewandungen“

Über die Zeit habe ich mehrere Märchen geschrieben und drei mal dreizehn davon in voll illustrierten Bilderbücher veröffentlich. Um diese Bücher unter die Menschen zu bekommen, wollte ich mit ihnen auf Märkte gehen. Dies entwickelte nach und nach ein gewisses Eigenleben und umfasste bald auch Lesungen. Nun wollte ich aber mit meinem gesamten Auftreten eine gewisse Stimmung setzen, die auf die Bücher neugierig macht, und so schneiderte ich 2018 meine erste Märchengewandung. Dies trug sich fort und da es mir so unheimlichen Spaß machte, diese individuellen Gewandungen zusammen zu stellen, folgten noch viele weitere Gewandungen. Hier möchte ich sie – gesondert von meiner Schneiderei – nochmal präsentieren.

„Das Marktmädchen“ (2018)

Dieses Gewand war mein erstes und ist nach wie vor mein Liebling. Es ist bislang das komplexteste und hat die Meisten Schichten.

Ich wollte ein wallendes Kleid aus zurückhaltend-erdigen Farben, das bei jedem Schritt den Blick frei lässt auf mehrere Unterschichten. Dafür machte ich einen Überzug, der zwei Schlitze hat. Dadurch wirkt es schlicht und geschlossen, zeigt beim Schreiten aber die unteren Schichten.

Dieses Kleid trug ich bei meinen ersten Auftritten in der Öffentlichkeit – beispielsweise auf dem Weihnachtsmarkt von Schloss Berlepsch in 2018.

Das Unterkleid besteht aus zwei Lagen, wobei die untere sehr weit und fließend ist.
Für kältere Tage kann dieses Unterkleid als wärmendes Extra mitgetragen werden. Außerdem schließt es das Dekoltee mit einem hohen Kragen.
Dies ist der Hauptteil des Kleides. Durch die mittlere Bahn ist es nicht zu offenherzig und wirkt erstmal schlicht und schick.
Dies ist eine schlichte Corsage mit seitlicher Verstärkung und voderer Schnürung.
Zu diesem Outfit gehört – neben den Standards von Mütze, Gürtel und Tasche – noch eine selbstgefertigte Kette.
Außerdem gehört zu diesem Outfit der „Marktmädchenkorb“, in dem die Bücher präsentiert werden können.

„Das Ornamentkleid“ (2019)

Bei diesem Gewand wollte ich einen schlicht-pompösen Zweiteiler machen. Die meisten meiner Kleider hatten bis dahin mehrere Lagen, aber hier passte es nicht zu dem Konzept.

Die beiden verwendeten Stoffe hatte ich bereits vorher und es reitzte mich, mit den Ornamenten darauf zu arbeiten. Daher schließt sich das Kleid mit einem „Lappen“ über der Brust, der mit Perlen zugeknöpft wird. Das Kleid wird nach unten voluminöser und erzeugt damit einen edlen, sommerlich-lechten Eindruck. Die selbstgemachte Perlenkette vollendet das aparte Outfit.

Das Kleid ist recht luftig und daher ein wundervolles Sommergewand. Ich trug es auf dem Sommerfest des Tierparks Sababurg.

Das leicht steife Unterkleid hat ein ausschweifendes Volumen, was dem Überzug einen besonders schönen Fall ermöglicht. Die Puff-Ärmel sind mit Perlen verschlossen.
Das perlenumrahmte Bruststück mit dem prominent hervorgehobenen Ornament fällt besonders ins Auge. Die weißen Säume runden das Bild ab.
Für die lauen Sommerabende gehört noch ein gefütterter Kapuzenmantel mit Überwurf dazu.

Grünes Kleid (2019)

Auch dieses Gewand sollte eher schlicht werden. Ein einfaches Marktkleid mit einer schicken Schnürung auf der Brust und einem langen, sich sanft mitbewegenden dunklen Gürtel.

Weiterhin ist der Rüschenkragen hervorzugeben, der dem Dekoltee schmeichelt. Und eine zusätzliche Besonderheit sind die von mir handgefertigten Ösen, durch die die Frontschnürung gefädelt wurde.

Das Kleid ist eher schlicht gehalten, aber erhält genau darüber seine reizvolle Eleganz. Zudem ist es ein sehr leichtes und weich fallendes Sommerkleid.

Das Unterkleid ist unheimlich weich und fließend.
Das Überkleid wirkt auf den ersten Blick etwas schlicht, ist aber auf ein geschmackvolles Minimum reduziert.

„Die Piratin“ (2019)

Bei diesem Kleid reitzte mich die Idee, einen langen Überwurf aus Kunstleder mit Schließen über der Brust zu machen. Auch hier wurden es mehrere Lagen, die sich an unterschiedlichen Stellen zu einem Kleid ergänzen.

Das fertige Design erinnerte an einen Piratenmantel, was den Spitznamen dieses Outfits begründete.

Diese Gewandung trug ich beispielsweise beim Kreativmarkt in Höxter und beim Kinderfest auf Schloss Berlepsch.

Das hinten gebundene Unterkleid schmeichelt der Figur und trägt sich unglaublich angenehm.
Der Überwurf ist aus leichten, roten Wollstoff, Er bildet durch seine Farbe einen angenehmen Farbklecks in der Gewandung.
Der Rock bildet einen sanften Übergang zwischen der Jacke und dem roten Überwurf.
Der Überwurf wird mit einer dichten Bahn an selbstgefertigten Haken verschlossen und erinnert an einen robusten Abenteurermantel.

„Die Dunkle Fee“ (2019)

In der ursprünglichen Idee sollte dieses Gewand eher rubust, winterlich und dunkel wirken. Letztlich formte dies den Spitznamen dieses Kleides. Außerdem erfeute mich sehr, dass es hervorragend zu einer älteren Jacke (2016) passt.

Dieses Outfit ist sehr stufenhaft gearbeitet, wobei sich hellere und dunklere Eben abwechseln. Das helle Unterkleid bringt zusätzliche Leichtigkeit und setzt einen Gegenpol zum schweren Wollgeflecht.

Ich trug es zum Beispiel beim „Märchentag“ auf Schloss Berlepsch.

Die engen Ärmel dieses Unterkleides sind geschnürt und die Kleidschnürung befindet sich seitlich.
Der leichte, braune Überwurf ergänzt erdige Leichtigkeit. Die Ärmel können mit Schnüren in die Armbeuge gebunden werden.
Der untere Saum des Wolloberteils ist naturbelassen. Die Ärmel sind ausgestellt, sodass sie auch unter der Corsage noch sichtbar sind.
Die Corsage ist eher breit und rustikal, was den Stil des Gewandes unterstützt.
Neben einem Mantel kann auch diese Jacke als wärmenden Überzug für kalte Winterabende genommen werden.

„Die Elfe“ (2019)

Dieses Gewand ist unglaublich leicht, fließend und zart. Der braune Stoff des Unterkleides war so weich, dass ich ihn auch für die Unterkleider anderer Gewandungen nutzte (Peach und grünes Kleid). Die Spitze ist nur auf der Vorderseite und schließt sich mit Knöpfen unter den Armen. Die am Unterkleid angebrachte Bauchschnürung bringt diese Spitze stilvoll in Form und der Gürtel verschwindet unter der Schnüring. Da der Rücken aber eher schlicht ist, gibt es den Überwurf, der das Kleid wundervoll ergänzt.

Dieses Kleid trug ich unter anderem bei meinem ersten Märchendinner im daFranco. Denn es passte stimmungsmäßig am Besten zu dem vorgelesenen Märchen „Der Weg zu den Sternen„.

Das Unterkleid verfügt über eine ungewöhnliche Front-Schnürung, die den Spitzenüberwurf elegant einfasst.
Der Spitzenüberwurf hat einen schlichten Rückenteil und ist mit Knöpfen unter den Armen zusammengefasst.
Der braune Saum fügt den gräulichen Überwurf in das bräunliche Esamble ein.

lila Kleid (2020)

Mit diesem etwas rustikaleren Gewand wollte ich ein Herbstkleid fertigen. Die erdigen, teilweise lilafarbenden Töne und der schwere Saum erzeugen den Eindruck von Stabilität und Gesetztheit. Außerdem wollte ich hier eine Unterbrustcorsage fertigen, die mit farblich passenden Knöpfen zugebunden wird.

Da das Unterkleid etwas zu kurz geworden war, fügte ich den schweren, lilafarbenden Saum an, dessen Stoff sich auch in der Gugel und in der Corsage wieder findet. Im Nachhinein muss ich sagen, dass es wirklich Vergnügen macht, diesen festen und volumengebenden Saum beim Gehen vor sich her zu schieben.

Dieses hinten geschnürte Unterkleid mit engen Ärmeln verfügt über einen verstärkten Ziersaum.
Die Ärmel dieses Überzuges sind sehr ausgestellt und der mittlere Schlitz lässt Blick auf das dunkle Unterkleid.
Die Unterbrustcorsage verfügt über eine Reihe lilafarbender Knöpfe.
Zu diesem Gewand gehört ein kleiner, gefütterter Mantel.

„Wasserblau“ (2020)

Als ich einen leicht transparenten, fließenden blauen Leinenstoff fand, wollte ich dieses blaue Gewand fertigen. Das Gewand verfügt über ein zartes, dunkelblaues Unterkleid und hat dann diesen mit Einsätzen voluminös gefertigten Leinenstoff. Ärmel und Kragen können über dieses Kleid gezogen werden. Der Überzug ist wieder aus steiferen Stoff, der mit Haken offen aneinander schließt und durch den breiten Gürtel gehalten wird.

Auch als schlichtes Sommerkleid tragbar gewinnt dieses Kleid durch Keileinsätze zusätzliches Volumen.
Der ausschweifende Kragen und die Puff-Ärmel können seperat an dem Kleid befestigt werden.
Der steifere Stoff des Überwurfes wird durch Harken zusammengehalten und gibt dem Esamble Form.

„Blumen“ (2019)

Hierbei handelt es sich wieder um einen eher schlichten und sommerlichen Zweiteler. Das blaue Unterkleid wird von einem Überwurf mit blauem Blumenmuster umflossen.

Da der Überwurf nur von einem Gürtel gehalten wird, fällt er nicht immer wie gewünscht, aber er trägt sich trotzdem gut.

Ich trug dieses Kleid, als ich in die Lilli-Jahn-Schule zu einer Lesung eingeladen worden war. Sie hatten dort eine Projektwoche über Bücher.


„Rosen“ (2020)

Dieses Gewand entstand durch das Finden des Rosenstoffes, der für die Jacke verwendet wurde und entwickelte sich überaus prozesshaft. So sollte der helle Überwurf eigentlich eine zusätzliche, mittlere Bahn haben, aber das sah nicht gut aus. Und bei der Jacke war so unklar, welche Seite außen ist, dass eine Wendejacke entstand.

Das Motiv der Rose findet sich in diesem Esable wiederholt in der Jacke, dem Kragen und den Knöpfen der hellen Seite.

Der Kragen des Unterkleides wird von einer zierlichen Rosenbrosche zusammengehalten.
Der Überwurf verfügt über einen sehr volumunösen Kragen und weite Rüscheärmel, die durch die Jacke hindurch sichtbar sind.
Auf der dunklen Seite der Wendejacke sind die Nähte mit dicken dunkelbraunen Streifen hervorgehoben, was den Schnitt betont.
Die helle Seite der Wendejacke wird durch Zierhaken mit Rosen zusammengehalten.
Dies sind die Haken mit Zier-Röschen, mit denen die helle Seite der Wendejacke geschlossen wird.
So sieht das Esamble mit der hellen Seite der Wendejacke aus.

„grüne Spitze“ (2020)

Ursprünglich war dieses Esamble für eine alte Jacke von 2013 gedacht und sollte darauf aufbauen. Dann ergab sich aber doch, dass eine eigene Jacke gefertigt wurde, die ähnliche Designmerkmale hat, aber besser zu diesem Gewand passt.

Das frische Grün in Kombination mit dem Baige und der Spitze soll einen frühlingshaften, unbeschwerten Eindruck erzeugen.

Das Unterkleid ist am Rücken und an den Ärmeln. mit feinen Holzknöpfen geschlossen.
Dieser Rock besteht aus zwei Schichten. Einen Spitzenrock mit dunkelgrünem Untergrund und einem frühlingsgrünen Überwurf, der sich an die Jacke schmiegt.
Diese Jacke wurde extra für dieses Esamble gefertigt und schmiegt sich hervorragend an die anderen Elemente an.
Diese Jacke bildet die Inspiration für dieses Esamble und kann auch damit getragen werden.

„Peach“ (2019)

Auch dieses Kleid hat den weichen, braunen Unterstoff, den auch zwei der anderen Gewänder haben. Dieses Mal ist es ein kurzärmliger Schnitt, der die Unterarme frei lässt.

Der grüne Stoff verfügt über eine sehr weiche Oberfläche, die an die Haut eines Pfirsichs erinnert (daher der Spitzname). Das Design entwickelte sich sehr prozesshaft. Ich wollte mich nicht wiederholen und so entstand etwas sehr asymetrisches.

Der weite Kragen und die kurzen, mit Bändern versehenen Puff-Ärmel bestimmen das Design dieses Unterkleides.
Das Assymetrische Kleid verfügt über eine seitliche Schnürung, ausgestellte Schultern und verschiedene Stellen, an denen der Stoff flattern kann.
Die Corsage dieses Esambles ist breit geschnitten und an den Seiten zu schnüren, damit es sich gut mit der seitlichen Schnürung des Überwurfes zusammenfügt.

„Märchenkleiderbilder“

Nachdem ich meine Märchenbilderbücher veröffentlicht hatte, hatte ich mir überlegt, auf Märkte zu gehen, wo ich meine Bücher feil bieten und Lesungen halten könnte. Dafür wollte ich mir eine Gewandung nähen, um als „Gesamtkunstwerk“ aufzutreten. Das kam gut an und das mittelalterlich-märchenhafte Design gefiel mir so gut, dass ich mehrere Gewandungen machte. Als ich dann in 2020 ein weiteres Kostüm fertigte – und die Frage aufkam, wie unterschiedlich die Gewandungen wirklich sind – bekam ich Lust, die Kleider auch malerisch umzusetzen. Dabei stellte ich fest, dass wirklich keine einzige Schicht der Kleider (ich nehme die Zubehör (Taschen, Gürtel, Mützen) jetzt mal raus) gleich ist. Sie unterscheiden sich immer in Schnitt oder Schnürung.

20.06.2020 Ausstellung „drastisch plastisch“

In meiner Ausstellung „drastisch plastisch“ bespiele ich in dem „Kunst(T)Raum“ Holzminden. Diese Ausstellung begann am 20.06.2020 und war – mit den gängigen pandemischen Vorsichtsmaßnahmen – in der Oberen Straße 12 in Holzminden zu besuchen.

Der „Kunst(T)Raum“ Holzminden gehört zu einer Initiative des vom TransZ. TransZ wiederherum ist ein Forschungsvorhaben von vier Hochschulen, das sich zum Ziel gesetzt hat, einen Beitrag zur nachhaltigen Transformation und Weiterentwicklung urbaner Zentren zu leisten. Dabei geht es um die Stärkung von Akteuren vor Ort und um die Förderung von sozialen, ökonomischen und ökologischen Innovationen. Auch die HAWK (Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst) von Hildesheim, Holzminden und Göttingen ist Teil dieser Forschungsgruppe, die unter dem Motto „Gemeinsam für eine starke Altstadt“ Perspektiven für die Zentren entwickelt. Der „Kunst(T)Raum“ Holzminden selbst soll ein Ort der Kommunikation und des Austausches sein. Er soll nicht nur als Begegnungsstätte für Bewohner und interessierte Besucher dienen, sondern ebenfalls als Arbeits- und Ausstellungsraum von kreativen Köpfen genutzt werden.

Da der „Kunst(T)Raum“ einen eher natürlichen Charme hat, entschloss ich mich, bei dieser Ausstellung eine rustikalere Seite meiner Kunst zu zeigen. Entsprechend fiel meine Wahl auf meine Halbplastiken und meine Bleichshirts als zentraler Teil der Ausstellung. Ergänzt wurden diese Projekte mit handwerklichen Arbeiten. Denn ursprünglich war geplant, neben der Ausstellung auch Seminare anzubieten. Ich bot an, Kurse im Korbflechten, in der Arbeit mit Speckstein oder im Formen von Gips-Handskulpturen zu veranstalten. Alles Kurse, die natürlich auch separat buchbar sind. Leider sind durch den Ausbruch von Corona die Kurse sind nun vorerst – ebenso wie eine Vernissage – leider nicht mehr möglich. Neben Erzeugnissen dieser kunsthandwerklichen Techniken waren auch von mir gefertigte LarpKostüme auf von Kaufhaus Schwager geliehenen Schaufensterpuppen ausgestellt.

Es war mal wieder eine sehr interessante Erfahrung, eine Ausstellung zu organisieren. Dazu kommt weiterhin, dass „drastisch plastisch“ seit der in 2009 statt gefundenen Ausstellung „Junge Kunst“ in der NordLB in Holzminden meine erste Einzelausstellung war. Wieder in Holzminden und doch vollkommen anders. Die Veränderungen in mir und meiner Kunst zu betrachten, die zwischen diesen beiden Ausstellungen statt gefunden hat, ist durchaus interessant. Und ich bin sehr neugierig, wohin mich dieser Weg noch führen wird.

Ein besonderer Dank zu dieser Ausstellung gild Claudia und Burkhard Geller-Wollentin, die mich bei der Organisation und dem Aufbau sehr unterstützt haben. Auch gilt mein Dank den örtlichen Unterstützern: TransZ, der Kunst(T)Raum und Kaufhaus Schwager, die mich auf die eine oder andere Art unterstützt haben. Auch freue ich mich über meine erneute Erwähnung in der örtlichen Zeitung.

Ein herzliches Danke für die Fotos an Claudia Geller-Wollentin

Werkseminar

Kursname:                Werkseminar

Klientel:                      Erwachsenengruppe von 5-8 Personen

Kursleiter:                 Marie Bär

Terminanzahl:         nach Bedarf (Einmalig, Wochenende, Kurs)

Terminlänge:           75 Minuten pro Termin

Inhalt:                                                                                                                                                                                                      Es kann eines von drei Materialien – Speckstein, Korbflechten, Gipshände – für einen Grundkurs, ein Wochenendseminar oder einen längeren Kurs ausgewählt werden. Die Flexibilität im individuellen Zusammenstellen haben Einfluss auf den verhandelbaren Preis.

Räumlichkeiten:    möbelierter Werkraum (noch nicht vorhanden)

Material:                    nach Wahl Speckstein, Gips oder Peddigrohr (nach Verbrauch)

Stundenkonzept:                                                                                                                                                                           Sie entscheiden, wie tief sie in das von Ihnen bevorzugte Material einsteigen. Es ist sowohl möglich, an einem einmaligen Abend unter Freunden (z.B. Junggesellenabschiede, Geburstage, …) mit dem Material in Kontakt zu kommen, als auch die Buchung eines längeren Kurses, in Laufe dessen tiefer in die Materialerfahrung eingetaucht wird.

Peddigrohr: Peddigrohr ist ein hochwertiges Naturmaterial, das zum Flechten 
     unterschiedlicher Gegenstände verwendet werden kann. In diesem 
     Fortmart wird der Fokus aufs Korbflechten gelegt. Das Material wird 
     mitgebracht und nach Verbrauch berechnet. Zusätzliche Zierden (Perlen, 
     Bänder, Stoffe, ...) können selbst mitgebracht werden.
Dieses Material eignet sich sowohl für einen einmaligen Abend als auch für einen weiterführenden Kurs.

Speckstein: Dieser weiche Talkstein lässt sich relativ leicht bearbeiten 
     und sorgt mit seinen unterschiedlichen Maserungen für lebhafte 
     Ergebnisse. Es können Statuetten, Handschmeichler, Anhänger und vieles 
     mehr gestaltet werden. Das Material wird mitgebracht und nach 
     Verbrauch berechnet. 
Dieses Material eignet sich sowohl für einen einmaligen Abend als auch für einen weiterführenden Kurs.

Gipshände: Um Gipshände zu fertigen wird zunächst Ihre individuell gewählte 
     Handhaltung in Gipsbinden eingefasst. Diese Einmal-Form wird mit 
     Gussgips gefüllt. Ist dieser Gussgips ausgetrocknet, wird die Form 
     entfernt und die entstandene Statuette wird mit Schnitz- und 
     Schlefifwerkzeug beendet. Das benötigte Werkzeugt wird mitgebracht und 
     nach Verbrauch verrechnet.
Dieses Projekt eignet sich durch die notwendige Trockenzeit des Materials besonders für ein Wochenendseminar.

Preis:                           78,00 Euro pP + Material nach Verbrauch + Anreise & ggf Spesen

Anmerkungen:                                                                                                                                                                                         Dieses Seminar ist in Material sowie in Stundenaufteilung individuell zusammenstellbar.

Shootings

Hier finden sich Fotos aus offiziellen Shootings mit meinen selbst gefertigten Kleidungsstücken. Sollten Sie selbst auch Interesse daran haben, sich von mir entworfene Kleidung für ein Shooting auszuleihen, nehmen Sie gerne Kontakt zu mir auf.


Ballkleid-Shooting

Im Januar 2021 führten das Model Eva Lilienthal und der Fotograph Peter Steinle (Instagram) ein Fotoshooting mit dem Kleid durch, dass ich im Februar 2020 im Rahmen einer Auftragsarbeit für Eva Lilienthal gefertigt hatte.


Elemente-Shooting

Im August 2014 vollführte der Fotograph Georg Regauer von G.Photography ein Shooting mit dem Thema der vier Elemente. Für die Elemente Feuer und Luft lieh er sich zwei Kleider von mir aus und setzte sie sehr stilvoll in Szene. Er meinte sogar, dass mein rotes Feuerkleid ihn motiviert hätte, dieses Elemente-Projekt konkret in Angriff zu nehmen.


Shootingkleid 2020

Im November 2019 wurde das professionelle Model Eva Lilienthal auf mein Silberkleid aufmerksam. Da dieses Kleid zu dem Zeitpunkt aber nicht zum Verkauf stand – an ihr aber wirklich hervorragend aussah – entschieden wir uns, dass sie ein Kleid in dieser Art nach eigenen Wünschen nachgeschneidert und auf sie angepasst bekommen würde.

Im Februar 2020 vollzogen wir diesen Plan und sie war aktiv an dem Designprozess beteiligt. Hierbei wollte sie den Stoff und den tiefen Rückenausschnitt beibehalten. Anders als beim Ursprungsentwurf aber legte Eva Lilienthal großen Wert auf eine höhere Anzahl an Bändern, die ihren in Stoff gefassten Körper sanft umschmieden würden. Außerdem wünschte sie sich einen floralen Blickfang auf dem eher hoch geschlossenen Dekoltee, was mich eine Plastikblume (ehemals ein Gardinenhalter) aus meinem Fundus hervorzaubern ließ, die sich so perfekt in das Design einfügte, als sei sie nur dafür gemacht worden.

Eva Lilienthal ist mit dem fertigen Werk nun zufriedener, als sie es hätte mit dem ursprünglichen Silberkleid je hätte sein können. Sie plant ihr neues „Traumkleid“ nun zu Shootings und Festlichkeiten gleichermaßen zu tragen. Bei Interesse, können Sie sich gerne bei Facebook oder Instagram einen Eindruck der künstlerischen Fotos von Eva Lilienthal verschaffen.

Pullover

Hier finden sich die exklusiv von RieCa~design~ entworfenen Oberteile. Sollten Sie Interesse daran haben, eines davon zu erwerben, nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Titel: Villa-Pulli
Jahr: 03.2019
Größe: M
Länge: hüftlang
Stoff: Baumwolle
Verschluss: Brosche
Preis: 112,00 Euro

Besonderheiten: Dieser leicht fallende Pulli hat
mehrere Lagen und eingenete Aplikationen. Auf Wunsch
wird der dünne Ledergürtel gratis mitgeliefert.

Titel: roter Schulterfreipulli
Jahr: 02.2019
Größe: M
Länge: hüftlang
Stoff: Wolle
Verschluss: keinen
Preis: 45,00 Euro

Besonderheiten: Der Pullover ist warm und hat einen
weiten Auschnitt, der den Hals und die Schultern betont.

Titel: Knopfpulli
Jahr: 04.2016
Größe: S-M
Länge: taillienlang
Stoff: Fließ
Verschluss: Knöpfe
Preis: 58,00 Euro

Besonderheiten: Die vordere Lasche dieses warmen
Rollkragenpullovers kann aufgeknöpft werden. Es bleibt
dann eine weitere Lage, die nach wie vor warm hält.

Titel: schwarzgrauer Pulli
Jahr: 12.2015
Größe: S-M
Länge: hüftlang
Stoff: Fließ
Verschluss: keinen
Preis: 48,00 Euro

Besonderheiten: Hierbei handelt es sich um einen warmen
und relativ schlichten Rollkragenpullover aus Fließ.

Titel: Teppichpulli
Jahr: 05.2015
Größe: M
Länge: gesäßlang
Stoff: Jersey
Verschluss: keinen
Preis: 45,00 Euro

Besonderheiten: Dieser warme und textulierte Winterpullover
ist besticht durch seinen weiten Schulterausschnitt und
kann auf Wunsch gerne mit einem tallierenden Gürtel
kombiniert werden.

Titel: Winterpulli
Jahr: 04.2013
Größe: S-M
Länge: taillien- / oberschenkellang
Stoff: Fließ
Verschluss: Knoten
Preis: 68,00 Euro

Besonderheiten: Mit einem Band auf der rechten
Taillie kann die vordere Stofflasche vor dem Körper
befestigt werden, wordurch der Pullover wärmer
und winddichter wird. Dadurch kann dieses
Kleidungsstück gut dem unterschiedlichen
Winterklima von Innen und Außen angepasst werden.

Titel: Pulli
Jahr: 12.2012
Größe: S-M
Länge: hüftlang
Stoff: Nicky
Verschluss: keinen
Preis: 52,00 Euro

Besonderheiten: Das winterliche Muster macht diesen Pullover
zu einem wärmenden Begleiter für die kalte Jahreszeit.

Jacken

Hier finden sich die exklusiv von RieCa~design~ entworfenen Jacken. Sollten Sie Interesse daran haben, eines davon zu erwerben, nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Titel: blaue Weste
Jahr: 04.2016
Größe: M
Länge: gesäßlang
Stoff: Strick
Verschluss: Knopf
Preis: 58,00 Euro

Besonderheiten: Diese Weste aus blau-weißem Strick wird
vorne mit einem Knopf geschlossen. Sie ist eine leichte
Ergänzung für das Outfit eines lauen Sommerabends.

Titel: Gouvernantenjacke
Jahr: 09.2014
Größe: S-M
Länge: hüftlang
Stoff: Baumwolle mit Futterstoff
Verschluss: Knöpfe (vorne)
Preis: 129,00 Euro

Besonderheiten: Diese sehr taillierte Jacke erinnert im
Design an die Mode des Rokoko. Sie wirkt zugleich schick
als auch streng und stilvoll.

Titel: Ornamentjacke
Jahr: 09.2014
Größe: M
Länge: gesäßlang
Stoff: Baumwolle und Fließ
Verschluss: Reißverschluss (vorne) & Knöpfe
Preis: 258,00 Euro

Besonderheiten: Die gefütterte Jacke wird
vorne mit einem Reißverschluss
geschlossen. Dann kann die mit Knöpfen zu
befestigende Fließverblendung
verschlossen werden. Außerdem besitzt
diese warme Jacke eine schützende Kapuze,
ein Innenfutter und ein ansehnliches
Ornamentmuster.

Titel: Spitzenüberwurf
Jahr: 07.2014
Größe: S-M
Länge: knielang
Stoff: Spitze
Verschluss: Druckknöpfe (vorne)
Preis: 58,00 Euro

Besonderheiten: Die leichte Spitze liegt an der Brust fest
an und schwingt darunter bei den Bewegungen mit.

Titel: tranzsparenter Überwurf
Jahr: 08.2013
Größe: S
Länge: knielang
Stoff: Organza
Verschluss: Reißverschluss (vorne)
Preis: 98,00 Euro

Besonderheiten: Der schönstoffige Überwurf überzeugt mit
seinem extravaganten Rückenauschnitt und dem trennbaren
Reißverschluss, mit dem er vor der Brust schließt.

Titel: Winterüberzug
Jahr: 12.2013
Größe: S
Länge: knielang
Stoff: Seide
Verschluss: Band (vorne)
Preis: 216,00 Euro

Besonderheiten: Das winterliche Muster des edlen Stoffes
wird durch die harten schwarzen Linien der Aplikationen
unterstützend verstärkt. Dadurch wirkt das Stück zeitlos,
winterlich und edel.

Titel: lila Jacke
Jahr: 07.2013
Größe: S
Länge: hüftlang
Stoff: Baumwolle
Verschluss: Haken (vorne)
Preis: 119,00 Euro

Besonderheiten: Der strukturvolle Stoff ist in einen
passenden Schnitt gebracht, der durch die Borde des
breiten Kragens noch besonders hervorgehoben wird.

Titel: blauer Blaizer
Jahr: 08.2013
Größe: S
Länge: taillienlang
Stoff: Baumwolle
Verschluss: Bänder
Preis: 95,00 Euro

Besonderheiten: Der eng taillierte Blaizer besitzt als
Verschluss vorne drei Knopfpaare, die jeweils mit einem
elastischen und geflochtenen Band verschlossen werden.
Dadurch entsteht ein schicker und doch extravaganter
Style.

Titel: Pannesamtüberzug
Jahr: 12.2012
Größe: M
Länge: knielang
Stoff: Pannesamt
Verschluss: Haken
Preis: 68,00 Euro

Besonderheiten: Das satte Orange des Überwurfes lässt sich
hervorragend mit schlichtschwarzen Kleidern kombinieren.
Dadurch wird das Outfit ein absoluter Hingucker.