28.04.2019 Märchentag auf Schloss Berlepsch

An dem „Tag der Burgen und Schlösser“ am 28.04.2019 bin ich ein weiteres Mal auf Schloss Berlepsch. Ich freue mich schon sehr darauf. Und dieses Mal ist eine Lesung wirklich eingeplant und wird auf der Bühne stattfinden können.

Bericht über den Tag der Burgen und Schlösser auf Schloss Berlepsch:

Am "Tag der Burgen und Schlösser" wurde auf Schloss Berlepsch der jährliche
"Märchentag" veranstaltet. Ein schönes Familienfest, bei dem verschiedene
Figuren aus grimmischen Märchen auf dem Schlossgelände zu finden sind und
den Kindern und ihren Eltern Rätsel, Spiele und ein märchenhaftes Ambiente
bieten. Dieses Jahr waren die Figuren von zehn Märchen zu Besuch:
Schneeweißchen und Rosenrot mit ihrem Bären, die Hexe aus Hänsel und Gretel,
Sternstahler, Schnewittchen und zwei ihrer Zwerge, das tapfere Schneiderlein,
die Prinzessin aus Froschkönig, Aschenputtel, Frau Holle mit Goldmarie,
Rotkäppchen und ihr Wolf so wie Dornröschen mit ihrem Prinzen.
Die Kinder hatten die Möglichkeit, die Märchenfiguren zu erraten und dafür
Stempel zu sammeln.

Alle volle Stunde ergänzte ich das Programm mit einer Märchenlesung meiner
Bücher. Ich saß im Sommersalon und hatte mir da ein hübsches Plätzchen
vorbereitet. Eigentlich hatte ich mit den anderen Figuren im Hof sein sollen,
aber da das Wetter auch dieses Mal eher unzuverlässig war, waren die
Veranstalter so aufmerksam gewesen,mich in einen geschützten Bereich zu schicken.
Und was die Besuchermenge meiner Lesungen angeht, hat dies keinen Schaden getan.
Es war jedes Mal gerappelt voll.

Welche Märchen ich vorlas, war mir überlassen. So wählte ich als mein erstes
Märchen "Das zerbrochene Herz". Die zweite Lesung war "Den Frieden zu wahren",
beim dritten Mal laß ich "Milas Gebet" und als Abschluss gab es dann "Die
schlaflose Prinzessin". Jedes Mal war es für mich sehr spannend, die Märchen
vorzulesen. Zu sehen, wie die Leute darauf reagieren. Zu beobachten, wie einige
der Kinder mit riesengroßen Augen und offenen Mündern der Geschichte folgen.
Und die überraschende Stille in dem Raum, obgleich es für jüngere Kinder ja
schon manchmal schwierig sein kann, längeren Vorlesungen zu folgen. Aber es
lief alles sehr gut und die Lesungen schienen gut anzukommen. 

Zwischen meinen Lesungen ging ich immer mal wieder mit meinem Korb hinab in den
Hof und wandelte zwischen den Märchengestalten. Es war schön, die Figuren mit
den Familien umgehen zu sehen. Es war eine angenehme Atmosphäre und das Wetter
schenkte uns doch einige sonnige Momente. Anschließend, nach meiner letzten
Lesung, gab es Fotos mit dem gesamten Team. Auch ich stand dabei und fühlte mich
pudelwohl.

Es gab einige Momente, in denen ich mich sehr beschenkt fühlte. So war es gar
wundervoll zu sehen, dass einige Leute zu mehreren Lesungen kamen. Nach meiner
letzten Lesung wollte eines der Kinder wissen, wann die nächste ist. Und ein
anderes Kind wollte ein Foto mit mir machen. Und nicht zuletzt die Gespräche,
die sich nach den Lesungen hin und wieder entwickelten, waren wunderschön.
Ich denke, ich werde diesem ganz bestimmten Gefühl, das sich bei Lesungen oft
einstellt, noch lange nicht überdrüssig sein ;-) Dieser Anschein, dass meine
Märchen und Geschichten Menschen berühren und ein Teil davon sich in all die
Leben einflechtet, ist so unbeschreiblich berührend. Und gerade das Schloss
Berlepsch hat sich mehr als einmal als einen wundervollen Rahmen dafür erwiesen.
Ich würde ohne zu zögern erneut dort hin fahren.

Impressionen:

Meine Gewandung
Zu meiner Überraschung passte eine alte Jacke von 2016 perfekt dazu.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier ein paar Eindrücke vom Team.

 

 

 

 

 

 

 

 

Vielen Dank an Claudia Geller-Wollentin und Fabian von Berlepsch für die Bilder.

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